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in der Baustoff-Welt von Xella.
#Digitales Planen & Bauen

Wohin geht die Reise?
Zukunfts­vi­sionen in der Baubranche

Xella Digital Twin Ytong Silka 11471 Original

Die Baubranche steht vor den großen Heraus­for­de­rungen des 21. Jahr­hunderts: Hohe Grundstücks- und Rohstoff­preise, Fach­ar­bei­ter­mangel und die Wohn­raum­knappheit in den Ballungs­zentren erfordern einen sorg­fältigen Umgang mit Ressourcen. Hier stellen wir die wichtigsten Zukunfts­trends vor – und lassen sie von Experten aus dem Bauwesen einordnen.

Xella Hololens Event Kassel 11476 High Res

Trend 1: Virtual and Mixed Reality

Einen virtuellen Rundgang durch das Gebäude machen oder auf der Baustelle sehen, wo die Mauer stehen wird: Schon heute werden Virtual oder Mixed Reality im Bauwesen eingesetzt. Die Hololens bringt Hologramme, drei­di­men­sionale Objekte oder Animationen auf die reale Baustel­len­um­gebung. Die Technik bietet viele Vorteile: Beteiligte können sich ein reali­stisches Bild vom Bauvorhaben machen, Arbeits­an­wei­sungen können einfacher gegeben werden und das Modell kann frühzeitig auf mögliche Planungs­fehler hin untersucht werden.

"Ein dreidimensionales Modell hat den großen Vorteil, dass mögliche Kollisionen zwischen den Gewerken bereits in der Planungsphase sichtbar werden.“

Fabian Franke, Digital Building Solutions and Transformation Manager (BIM)

Trend 2: Technische Hilfsmittel – Minikräne und Roboter

Sie könnten eine Antwort auf den zunehmenden Fach­kräf­te­mangel in der Baubranche sein: Minikräne und Roboter. Sie übernehmen körperlich schwere, gefährliche oder einseitige Tätigkeiten, bei jeder Wetterlage und zu jeder Uhrzeit. Doch der Einsatz von Baurobotern ist noch die Ausnahme. Die RWTH Aachen erforscht in Kooperation mit Xella auf einer Refe­renz­bau­stelle das Bauen der Zukunft. Ein Forschungs­schwerpunkt ist hier das Thema auto­ma­ti­sierte Fertigung. Sämtliche Forschungs­themen sollen nach und nach in konkrete Projekte überführt und auf der Refe­renz­bau­stelle validiert werden. Die Baustelle steht auch fakul­täts­über­greifend als Basis für Studie­ren­den­projekte und unter­schied­lichste Lehrformate zur Verfügung.

Xella Minikran 8346 High Res


In den letzten Jahren haben wir schon viele interessante Ansätze gesehen und mitentwickelt. Nun ist es Zeit, diese Technologien in der Bau­-Praxis umzusetzen.

Markus Hesse, Head of International Product Management Xella Gruppe
Smart home 3920905

Trend 3: Gebäu­de­au­to­mation und Künstliche Intelligenz

Intel­ligente Steue­rungs­systeme, die die physi­ka­lischen Eigen­schaften von Gebäuden verändern, stehen derzeit mit auto­ma­ti­sierten Heizungen oder Beleuch­tungs­kon­zepten noch am Anfang. Die Digi­ta­li­sierung von Gebäuden kann viel weiter gedacht werden: Türen, die Personen erkennen und sich entsprechend öffnen sowie Gebäude, die den Weg weisen oder Workspaces, die sich automatisch an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. Die Einsatz­be­reiche reichen von Energie-Management-Systemen über Licht- und Gebäu­de­techniken bis hin zu Sicher­heits­kon­zepten. Ein Schlüs­sel­element zum Management dieser digitalen Entwick­lungen ist das Building Information Modeling (BIM). Im BIM-Prozess entstehen digitale Zwillinge der Gebäude, in denen nicht nur alle verbauten Tech­no­logien, Systeme und Sensoren aufgezeigt werden, sondern auch deren Beziehungen zueinander abgebildet sind. Diese Transparenz macht es möglich, nützliche Daten aus dem Gebäu­de­in­nenleben zu erhalten und entsprechend zu nutzen. 

„Auch über die Fertigstellung hinaus haben die Daten aus der digitalen Planung einen hohen Nutzen – etwa im Facility Management oder bei Renovierungsmaßnahmen.“

Fabian Franke, Digital Building Solutions and Transformation Manager (BIM)

Trend 4: Nach­haltiges und ener­gie­ef­fi­zientes Bauen

Die digitale Planung bei Xella umfasst neben der Projekt­be­ratung während der Entwurfsphase auch eine Beratung zur Optimierung von Mate­ri­al­auswahl und –alter­nativen sowie eine Beratung zu Statik, Bauphysik und Wirt­schaft­lichkeit.
Der wesentliche Vorteil der digitalen Planung liegt darin, dass exakt genau so viel Material produziert wird, wie verbaut wird, da die Daten aus dem 3D-Modell direkt zur projekt­spe­zi­fischen indi­vi­duellen Vorkom­mis­sio­nierung ins Werk geschickt werden können. Optimierte Mate­ri­al­ver­waltung wie zum Beispiel eine nahtlose Bestell- und Lieferkette durch Track & Trace und Just-in-Time-Lieferung führen zu einer maximalen Kosten- und Zeitersparnis. 

Xella Hausillustration Einfamilienhaus 1504 Original

Ziel muss es sein, dass die BIM Modelle ins Facility Management überführt werden und für die gesamte Lebensdauer im Betrieb des Gebäudes genutzt
werden.

Fabian Franke, Digital Building Solutions and Transformation Manager (BIM)

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Fabian Franke, Digital Building Solutions and Transformation Manager
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